St. Pölten Konkret

Engerl-Finder Vogelsinger erhält Finderlohn

22.05.2014

Engel Mariensäule Finderlohn
Im Bild (1/1): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler übergabam 21. Mai 2014 an Christian Vogelsinger den Finderlohn für die Barockengel im Bürgermeisterzimmer. (mss/Kainz)

Im März wurden von bislang unbekannten Tätern zwei barocken Engelstatuen von der Mariensäule am St. Pöltner Herrenplatz gestohlen. Mitte April entdeckte der St. Pöltner Christian Vogelsinger die beiden in Plastiksäcken verpackten Engel in der Nähe eines Kinderspielplatzes im Stadtteil Viehofen. Er meldete seinen Fund sofort der Polizei und so erhielt die Stadt die fast 300 Jahre alten Engelstatuen wieder zurück.

Der ehrliche Finder Christian Vogelsinger erhielt am 21. Mai 2014 von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler seinen Finderlohn in Form eines „St. Pölten Rundum-Pakets“: eine Jahreskarte für den LUP, eine Saisonkarte für das neue Citysplash, eine Saisonkarte für die Aquacity und eine Jahres-Eintrittskarte für das Stadtmuseum. Eine Flasche Hauptstadtwein „Dialog“ des Winzers Tom Dockner aus Theyern ergänzte den Finderlohn.

Bis die beiden Engel an der Mariensäule wieder montiert werden, wird es noch dauern. Beide Engel werden restauriert und zu einem späteren Zeitpunkt diebstahlsicher angebracht.

Die Geschichte der Mariensäule
Die Mariensäule wurde im Jahr 1717 von Anna Maria Grimb aufgrund eines Gelübtes aus der Pestzeit gestiftet und 1718 errichtet. Ihr Enkelsohn Jakob Weinhardt von Tierburg verfügte in seinem Testament, dass die Mariensäule jeden Samstag und an Marienfeiertagen mit den vier Laternen beleuchtet werden soll. Dies geschieht seit 1749 jeden Samstag, auch heute noch. Deshalb hieß der Platz früher auch „Samstagsplatz“.


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