St. Pölten Konkret

Waldbrand-Verordnung

26.06.2017, von Thomas Kainz

rathaus st pölten foto josef vorlaufer
Im Bild (1/1): (Foto: Josef Vorlaufer)

In den Waldbeständen der Stadt St. Pölten ist auf Grund der außergewöhnlich hohen Lufttemperaturen sowie der sehr geringen Niederschläge der letzten Wochen eine sehr starke Austrocknung, insbesondere der Streuauflagen der Waldböden eingetreten. Weiters ist vielerorts leicht entzündbarer Bestandesabraum, wie Zweige, Äste und Wipfelstücke vorhanden. Zum Schutz der Waldbestände im Verwaltungsbezirk der Stadt St. Pölten erlässt daher der Bürgermeister der Stadt St. Pölten nachstehende Verordnung:

Gemäß § 41 Abs. 1 i. V. m. § 170 Abs. 1 des Forstgesetzes 1975, BGBl. Nr. 440/1975 wird für die Stadt St. Pölten zum Zwecke der Vorbeugung gegen Waldbrände verordnet:

§ 1 In den Waldgebieten der Stadt St. Pölten sowie im Gefährdungsbereich des Waldes (Waldrandnähe) ist das Rauchen und jegliches Entzünden und Unterhalten von Feuer verboten.
§ 2 Übertretungen dieser Verordnung werden gemäß § 174 Abs. 1 lit. a Ziff. 17 Forstgesetz 1975 mit einer Geldstrafe bis zu € 7.270,-- oder mit Freiheitsstrafe bis zu 4 Wochen bestraft.
§ 3 Diese Verordnung wird an den Amtstafeln der Stadt St. Pölten kundgemacht und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 31.10.2017 wieder außer Kraft.

Hinweis: Der Gefährdungsbereich ist überall dort gegeben, wo die Bodendecke oder die Windverhältnisse das Übergreifen eines Bodenfeuers oder das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten Wald begünstigen. Es steht jedem Waldeigentümer frei, dieses Verbot in geeigneter Weise ersichtlich zu machen.


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