St. Pölten Konkret

Tablets und Mobiltelefone für St. Pöltner Polizei

01.12.2017, von Martin Koutny

st. pöltner polizei mit tablets ausgestattet
Im Bild (1/2): RevInsp Franz Schubert, BezInsp Kerstin Diem nehmen die neuen Tablets in Betrieb. (Foto: LPD NÖ)
st. pöltner polizei mit tablets ausgestattet1
Im Bild (2/2): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner, Landespolizeidirektor-Stellvertreter Mag. Dr. Rudolf Slamanig, Stadtpolizeikommandant Franz Bäuchler, Gruppeninspektor Norbert Speiser und Landespolizeidirektor MMag. (FH) Konrad Kogler präsentieren die Neuen Mobiltelefone und Tablets der St. Pöltner Polizei. (Foto: Josef Vorlaufer)

Diese Woche wurden die St. Pöltner PolizistInnen mit neuen Tablets und Mobiltelefonen für den Dienst ausgestattet. Die mobile Polizei-Kommunikation ist eine wichtige Grundlage für die weitere Professionalisierung der Polizei.

Bis Ende 2019 sollen jede Polizistin und jeder Polizist in Österreich ein Dienst-Smartphone erhalten und jede Dienststelle mit mindestens einem Tablet ausgestattet werden. Apps, die speziell für den Polizeidienst entwickelt wurden, sollen den Beamten jederzeit und ortsungebunden Zugriff auf die wichtigsten Datenbanken sichern. Über einen dienstlichen Messenger können Dateien und Fotos versandt und ausgetauscht werden. Gemeinsam mit den bei Einsätzen weiterhin als Hauptkommunikationsmittel verwendeten Funkgeräten sollen die mobilen Geräte und Anwendungen auch den Informationsfluss zwischen den Einsatzkräften und der Einsatzleitung verbessern.

In St. Pölten wurden Ende November 2017 nun 200 Geräte an die Exekutivorgane übergeben. Die PolizistInnen in der Landeshauptstadt zählen zu den ersten, die über die neue technische Ausstattung verfügen.

Beschleunigung von Ermittlungen
Bei der Polizei sieht man die Vorteile darin, dass Datenabfragen künftig nicht mehr zeitaufwendig wie früher mittels Telefon oder Computer erfolgen müssen, sondern zum Beispiel Dokumente nur mehr eingescannt werden müssen, die dann die Apps durchlaufen und in kürzester Zeit Ergebnisse liefern. Damit können mehr Datenabfragen in noch kürzerer Zeit erledigt werden.

Datensicherheit
Die Datensicherheit hat oberste Priorität. Mit dem „Mobile-Device-Management“ werden unter anderem Berechtigungen, Benutzerprofile sowie Geräte- und App-Verwaltung zentral gesteuert. Damit wird garantiert, dass dienstliche Daten vor dem Zugriff durch Unbefugte geschützt werden.

Exekutive rüstet auf
Landespolizeidirektor Kogler betonte: „ Um professionell und rasch agieren zu können, braucht die Polizei die gleichen Kommunikationsmittel, wie sie Bürgerinnen und Bürger verwenden. Deshalb ist die mobile Polizei-Kommunikation eine wichtige Grundlage für die weitere Professionalisierung der Polizei.“

Kommentare powered by Disqus.

Copyright 2017 St. Pölten Konkret Online, Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten/Medienservice