St. Pölten Konkret

Feuerwehr-Großübung im Dom St. Pölten

20.05.2015, von Andrea Jäger

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Im Bild (1/6): Am 18.Mai veranstaltete die FF St. Pölten-Stadt eine großangelegte Übung im St. Pöltner Dom. (Foto: Bildstelle Feuerwehr St.Pölten-Stadt)
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Im Bild (2/6): Übungsannahme: Brand im Dachstuhl durch Schweißarbeiten. (Bildstelle Feuerwehr St.Pölten-Stadt)
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Im Bild (3/6): Eine große Herausforderung für die Einsatzfahrer waren die äußerst engen Zufahrten. (Bildstelle Feuerwehr St.Pölten-Stadt)
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Im Bild (4/6): Die Feuerwehrmänner arbeiteten sich durch die simulierten verrauchten Bereiche des Dachgeschosses vor. (Foto: Bildstelle Feuerwehr St.Pölten-Stadt)
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Im Bild (5/6): Bei der Übung wurde auch Menschenrettung unter schwerem Atemschutz geprobt. (Foto: Bildstelle Feuerwehr St.Pölten-Stadt)
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Im Bild (6/6): Ein wichtiger Schwerpunkt der Übung war die Einsatzplanungauf dem komplexen und unübersichtlichen Areal. (Foto: Bildstelle Feuerwehr St.Pölten-Stadt)

Am 18. Mai veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten - Stadt eine großangelegte Übung im St. Pöltner Dom.

Bei der Übung standen insgesamt 50 Mitglieder der Feuerwehr St. Pölten - Stadt, mit 10 Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurde die Umsetzung der Übung auch durch die Kameraden der FF Ober-Grafendorf, welche mit ihrer Drehleiter anrückten.

Die durch diese Übung gewonnenen Erfahrungen, sollen zu der Ausarbeitung eines neuen Brandschutzkonzeptes für das Dom-Areal beitragen. Dabei wurde angenommen, dass im Bereich des Dachstuhls ein Brand durch Schweißarbeiten ausgebrochen war.

Durch den großen Anteil an Holzbauteilen der Dachkonstruktion, wurde eine schnelle Ausbreitung des Feuers, durch das Verrauchen des gesamten Dachgeschosses simuliert. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte wurden zwei Arbeiter im Bereich des Dachstuhls vermisst. Somit wurde sofort mit der Menschenrettung unter schwerem Atemschutz begonnen. Schnell konnten die beiden Arbeiter durch die Atemschutztrupps unter Einsatz von Wärmebildkameras gefunden und aus dem verrauchten Bereich gerettet werden.
Ein weiterer Schwerpunkt der Übung war die Einsatzplanung auf dem komplexen und unübersichtlichen Areal. Dabei mussten die Zubringleitungen für das Löschwasser über lange Strecken zu den Löschfahrzeugen gelegt werden. Dies wurde gerade durch die Baustellen um und auf dem Gelände des Doms wesentlich erschwert, da hier nicht alle Hydranten in Betrieb waren. Eine große Herausforderung für die Einsatzfahrer der Stadtfeuerwehr, waren auch die äußerst engen Zufahrten zum Einsatzbereich. Auch hier konnten neue Erkenntnisse für das Brandschutzkonzept und das Zufahren im Einsatzfall gewonnen werden.

Seit langem konnte wieder eine Feuerwehr-Übung im Dom abgehalten werden, welche sowohl der Feuerwehr als auch den Brandschutzbeauftragten wichtige Punkte für das neue Brandschutzkonzept aufzeigte. Zum Abschluss bedankte sich auch der Bischof höchstpersönlich bei den Mitgliedern, für ihren freiwilligen und tatkräftigen Einsatz für die BürgerInnen St. Pöltens.


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