St. Pölten Konkret

Gemeinsam für den Zentralraum Niederösterreich

27.01.2015, von Martin Koutny

Zentralraum Zusammenarbeit mit Krems
Im Bild (1/1): Die verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Zentralraum Niederösterreich besprachen Wirtschaftsstadtrat Ing. Erwin Krammer, Bürgermeister Dr. Reinhard Resch, Dr. Josef Wildburger (Plattform St. Pölten 2020), Bürgermeister von St. Pölten Matthias Stadler, Christine Pölleritzer (Kremser Wirtschaftsbeirat), Direktor Mag. Helge Haslinger (Sparkasse St. Pölten), Christoph Schwarz (Wirtschaftsservice St. Pölten, Mag. (FH) Matthias Weiländer (Marketing St (Foto: Stadt Krems)

St. Pölten und Krems rücken näher zusammen und arbeiten an einer gemeinsamen Weiterentwicklung.

Die gemeinsame Weiterentwicklung des Zentralraumes Niederösterreich haben sich die Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten und der Stadt Krems zum Ziel gesetzt. Beim ersten Zusammentreffen im Jänner standen die Schwerpunkte Infrastruktur und Verkehr im Mittelpunkt.

„Großräumiges Denken ist gefragt. Es gibt viele gemeinsame Anliegen, die wir gemeinsam besser umsetzten und so den Wirtschaftsraum Krems – St. Pölten weiter stärken können“, sagt Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. Die erste gemeinsame Arbeitssitzung fand in Krems statt. Zentrale Themen waren Verkehr und Infrastruktur. Vertreter der Politik, Verwaltung und Wirtschaft besprachen Verbesserungen im Bereich des öffentlichen Verkehrs und des Straßenverkehrs. Als positiv wurde die neue direkte Anbindung zum Flughafen Wien bewertet. Eine stärkere Frequenz des öffentlichen Verkehrs zwischen den beiden Städten könnte kurzfristig über eine Verdichtung der Intervalle der Wieselbusse erreicht werden. Im Straßenverkehr wurde für den Zentralraum erneut der Ausbau der S 5 (Stockerauer Schnellstraße) bis Krems und der S 34 (Traisental Schnellstraße) als vorrangig gesehen, ebenso die Verbesserung der Verkehrsanbindung ins Waldviertel (B 37) bis nach Tschechien. Zur weiteren Bearbeitung des Themas wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

In diesem Arbeitsgespräch wurden auch generelle Schwerpunkte der Zusammenarbeit festgelegt. Neben Verkehr und Infrastruktur werden gemeinsame „Fahrpläne“ für den Themenkomplex Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Betriebsansiedlung, für Tourismus, Kultur und Bildung entwickelt. Der nächste Termin findet Mitte März statt.

„St. Pölten und Krems rücken noch näher zusammen. Mit den Schlagworten „Krems an die Westbahn“ und „St. Pölten an die Donau“ - können die Zielsetzungen und die jeweiligen Vorteile beider Städte schnell verständlich erklärt werden. Wir arbeiten enger zusammen, um gemeinsam Entwicklungschancen und Synergien nutzen zu können und Risiken zu minimieren. Krems und St. Pölten sind sich darin einig, den Zentralraum NÖ aktiv gemeinsam zu entwickeln und zu gestalten,“ hält der St. Pöltner Bürgermeister Mag. Matthias Stadler fest.

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