St. Pölten Konkret

Gute Rahmenbedingungen für Produktionsbetriebe

28.01.2016, von Martin Koutny

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Im Bild (1/1): "Die Rahmenbedingungen für Produktionsbetriebe sind in St. Pölten top", meinen der Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich Thomas Salzer und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler. (Foto: Josef Vorlaufer)

Die Industrie ist mit ihren vor- und nachgelagerten Sektoren der wichtigste Jobmotor in Niederösterreich. Da ist es gerade auch für einen Ballungsraum wie St. Pölten wichtig, Produktionsbetriebe vor Ort zu haben, die hier MitarbeiterInnen beschäftigen. St. Pölten hat nicht nur auf Grund der guten regionalen Lage an der Ost-West Achse und auch aufgrund der immer besser ausgebauten Anbindung an den Nord-Osten Niederösterreichs und damit der Nachbarstaaten gute Rahmenbedingungen für Produktionsbetriebe.

„Durch die Digitalisierung wird die Vernetzung der Wirtschaft mit Bildungsinstitutionen ein zunehmend wichtiger Faktor“, betont Thomas Salzer, Geschäftsführer der Salzer Gruppe und Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich.

Gerade kommende Herausforderungen wie Industrie 4.0 machen es notwendig, verstärkt Schwerpunkte zu setzen, um jungen Menschen aber auch Mitarbeitern der Betriebe die Fähigkeiten zu vermitteln, in dieser veränderten Wirtschaftswelt erfolgreich zu sein. „Damit ist nicht gemeint, dass man Kindern Tablet PCs als Buchersatz in die Hand drücken soll, sondern verstärkt IT Skills aber auch naturwissenschaftliches Know-How beibringen muss. In St. Pölten gibt es mit der Lehrlingsoffensive und der „Initiative Bildung & Wirtschaft“ gute Voraussetzungen dafür. Das sollte man noch weiter forcieren. Zudem müssen wir uns dringend Wege überlegen, wie man trotz des Stillstandes im Bund moderne Bildungsziele in Musterschulen im Ballungsraum St. Pölten umsetzen kann“, meint Salzer.

„Für Unternehmen wird die Bürokratie im Unternehmen zunehmend intensiver“, hebt Salzer hervor, denn: „neue Gesetze und Regelungen blockieren immer stärker Kapazitäten, die Unternehmen eigentlich benötigen, um neue Produkte zu entwickeln oder neue Märkte zu bearbeiten. Gerade in diesem überregulierten Umfeld ist es wichtig, eine kompetente Behörde vor Ort zu haben, die in der Lage ist auch komplexe Verfahren rasch und pragmatisch abzuwickeln.“

„Auch wenn wir da mit dem Magistrat St. Pölten und dem Land NÖ gute Partner haben, ist es dennoch wichtig, die vielen und starren Regelungen für Unternehmen zurückzufahren und den Unternehmen mehr Luft zu geben, sich um die Weiterentwicklung der Unternehmen in den veränderten Märkten zu kümmern“ fordert der Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich.

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