St. Pölten Konkret

Gewerbeleitsystem NOE Central St. Pölten

08.04.2016, von Heinz Steinbrecher

gewerbeleitsystem
Im Bild (1/1): Mag. Ernst Schwarzmüller (Verkehrsamt), Ing. Erwin Sulzer (Straßen- und Wasserbauverwaltung), Roman Helmreich (Wirtschaftshof), Mag. Bernadette Schwab (ecopoint), Prok. Christian Rankl (DB Schenker) , Martin Haberl (Wirtschaftshof), Günther Sterlike (ÖBB Immobilienmanagement GmbH) und Walter Ess (Wirtschaftshof). (Foto: Josef Vorlaufer)

Im Süden der Landeshauptstadt wurde eines der bedeutendsten Betriebsansiedlungsgebiete in Niederösterreich entwickelt, nämlich das Gewerbegebiet NOE Central. Nunmehr wurde dafür auch ein Gewerbeleitsystem umgesetzt.

Die verkehrstechnische Erschließung des Gewerbegebietes, die über die Mariazeller Straße (B20) mit unmittelbarer Anbindung an die Autobahnanschlussstellen (A1) erfolgt, wurde mit der neuen Brücke über die B20 und Leobersdorfer Bahntrasse vor mehr als einem Jahr erweitert. Zusätzliche Verkehrswege sind damit entstanden. Geänderte An- und Betriebszufahren sind vor allem für Logistiker zu einer täglichen Herausforderung geworden. Um den Fließverkehr bzw. das steigende Verkehrsaufkommen gezielt zu bündeln, die Auffindung der Betriebsniederlassungen zu erleichtern und die Orientierung für Lieferanten, Vertreter, Kunden etc. zu verbessern, wurde ein Gewerbeleitsystem eingerichtet. Dieses ist von den Autobahnabfahrten über die Landesstraßen bis in das Gewerbegebiet mit Unterteilung in NOE Central-West und in NOE Central-Ost umgesetzt.

Ausgeführt wurde das Leitsystem von der Straßen- und Wasserbauverwaltung und dem Verkehrsamt der Stadt St. Pölten, von der Straßenmeisterei Pottenbrunn des Landes NÖ, von der ASFINAG, von der Firma Neuhauser Verkehrstechnik GmbH und der städtischen Wirtschaftsservicestelle ecopoint. Finanziert wurde das Gewerbeleitsystem zu gleichen Teilen vom Land NÖ, der Stadt St. Pölten und der NOE Central Verwertungs GmbH.

Rund 58% des bisher aufgeschlossenen Gewerbegebietes NOE Central – West sind bereits verkauft, bis zum Jahr 2018 sollen dort alle Flächen verwerten sein. Zehn Unternehmer haben bereits ihren Firmensitz im Gewerbegebiet NOE Central gegründet bzw. befinden sich in der Planungsphase. Mit vier weiteren Unternehmen werden derzeit konkrete Verhandlungen geführt. Das NOE Central – Ost (ehemaliges Werksareal der ÖBB) umfasst in Summe ein Areal von rund 55 Hektar. Die verbleibenden ÖBB-Einrichtungen wurden konzentriert, wodurch frei werdende Flächen im Ausmaß von etwa 23 Hektar für hochwertige Flächennutzungen bereitgestellt werden können.


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