St. Pölten Konkret

St. Pölten trifft Siemens und Vertreter der Zuger Stadtverwaltung

20.10.2016, von Martin Koutny

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Im Bild (1/5): Die St. Pöltner Wirtschaftsdelegation vor dem Siemens Headquarter für Gebäudetechnik in Zug. (Foto: Martin Koutny)
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Im Bild (2/5): DI Wolfgang Hass, DI Helmut Schwarzl, Geschäftsführer von Geberit St. Pölten, Ing. Franz Proksch, Dr. Carsten Liesener und Mag. Matthias Stadler nach der Betriebsbesichtigung bei Siemens Gebäudetechnik in Zug. (Foto: Martin Koutny)
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Im Bild (3/5): Im Burgbachsaal in Zug stellte Bürgermeister Mag. Matthias Stadler den Wirtschaftsstandort St. Pölten vor. (Foto: Martin Koutny)
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Im Bild (4/5): Geberit-Geschäftsführer DI Helmut Schwarzl, Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Martin Würmli.lic.iur HSG/RA, Ing. Franz Proksch, DI Wolfgang Hass und Marcel Greper vom Wirtschaftsservice Zug beim Gespräch im Burgbachsaal in Zug. (Foto: Martin Koutny)
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Im Bild (5/5): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und Martin Würmli.lic.iur HSG/RA stellten einige Gemeinsamkeiten der Städte Zug und St. Pölten fest. (Foto: Martin Koutny)

Am ersten Tag der Wirtschaftsreise der Stadt St. Pölten stand ein Besuch beim Headquarter von Siemens Gebäudetechnik und Vertretern der Stadtverwaltung in Zug auf dem Programm.

Gestern Früh machte sich eine 40-köpfige Wirtschaftsdelegation aus St. Pölten, angeführt von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, zu einer Begegngnungsreise auf den Weg in die Zentralschweiz. Auf der Busfahrt vom Flughafen Zürich nach Zug wurde die Delegation von Rolf Bühler, Direktor Greater Zurich, einer Organisation, die Unternehmen bei der Internationalisierung unterstützt, über die Strukturen und die Wirtschaftsförderung bei den Eidgenossen informiert.

Siemens in Zug und St. Pölten
Die Delegation wurde im Visitor Center bei Siemens Building Technologies von Dr. Carsten Liesener, Europa Geschäftsführer für Gebäudetechnik und DI Wolfgang Hass, Cheftechniker bei Siemens begrüßt.

Siemens in Zug ist weltweit führend auf dem Markt für sichere, energieeffiziente und umweltfreundliche Gebäude und Infrastrukturen. Als Technologiepartner, Berater, Dienstleister, Systemintegrator und Produktlieferant verfügt Siemens über Angebote für Brandschutz, Sicherheit, Gebäudeautomation, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie Energiemanagement. Siemens St. Pölten war bei dem Besuch durch Dipl.WI (FH) Martin Geiger, MSc, Ing. Gregor Glatz und Ing. Franz Proksch, Direktor für das Bundesland Niederösterreich vertreten. In einigen Gebäuden in St. Pölten steckt bereits Gebäudetechnologie von Siemens wie z.B. in der Fachhochschule St. Pölten, im Regierungsviertel und im Universitätsklinikum. Europa-Geschäftsführer Liesner ist über die rege Bautätigkeit in St. Pölten bestens informiert und bot die Zusammenarbeit bei weiteren großen Bauvorhaben wie z.B. dem ÖBB-Bildungscampus oder dem Zubau der Fachhochschule an.

Zukunft ist BIM
Der Nachmittag stand im Zeichen der Betriebsbesichtigung. Dabei wurde dargelegt, wie mit Building Information Modeling (BIM) die Digitalisierung auch Einzug in die Baubranche hält:
BIM ist ein digital unterstützter Prozess zum Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden, mit dem die Baubranche einen starken Produktivitätsschub erhält. Siemens hat zusätzlich zur umfassenden Digitalisierungskompetenz langjährige Erfahrung im Bereich der Gebäudetechnik – eine ideale Ergänzung für einen ganzheitlichen BIM-Ansatz.
Die Grundlage für die Digitalisierung von Gebäuden liefert die Vermessung. Das bei Siemens in Zug verwendete System wird seit kurzem auch in St. Pölten angeboten und zwar beim ältesten und größten Vermessungsbüro Österreichs, dem Vermessungsbüro Schubert, das wohl auch das innovativste der Alpenrepublik ist.

Siemens weltweit
Siemens hat weltweit 350.000 MitarbeiterInnen und erwirtschaftet einen Umsatz von 75 bis 80 Mrd. Euro jährlich. In der Abteilung Gebäudetechnik sind bei Siemens rund 27.000 Personen beschäftigt, bei einem Umsatz von derzeit 6 Mrd. Euro pro Jahr. Bei Siemens Building Technologies in Zug arbeiten 1.700 Menschen.

Gemeinsamkeiten von Zug und St. Pölten
Am späten Nachmittag traf die Delegation aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt mit Vertretern der Stadtverwaltung Zug zusammen. Stadtschreiber Martin Würmli.lic.iur HSG/RA stellte die 30.000-Einwohnerstadt vor und erläuterte, dass es hier mehr Arbeitsplätze gibt als Einwohner, nämlich 40.000. Die Zahl der Betriebe liegt bei beachtlichen 7.000, doppelt so viele wie in St. Pölten. Auch 4.000 Aktiengesellschaften haben hier ihren Sitz. Bürgermeister Stadler erläuterte in einem viel beachteten Vortrag die Vorzüge des Wirtschaftsstandortes St. Pölten und hielt fest, dass auch St. Pölten mehr Arbeitsplätze als Einwohner hat. In der Traisenmetropole gibt es über 60.000 unselbständig Erwerbstätige. Bei den Bildungsplätzen ist St. Pölten mit rund 60.000 ebenfalls top.


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