St. Pölten Konkret

St. Pölten – Stadt für UnternehmerInnen

25.01.2018, von Martin Koutny

wm7_2169 kopie
Im Bild (1/1): Dr. Josef Wildburger, Obmann der Plattfrom St. Pölten 2020. (Foto: Wolfgang Mayer)

[font=Arial, sans-serif]„2004 haben wir ecopoint ins Leben gerufen, 2008 haben wir die Vision St. Pöltens von der gesunden, kreativen und innovativen Centrope Office Stadt präsentiert. Die Bilanz 2017: Wir sind ein gutes Stück vorangekommen – wir haben noch viel zu tun“, fasst der Obmann der Plattform St. Pölten 2020, Dr. Josef Wildburger, beim traditionellen Wirtschaftsneujahrsempfang im St. Pöltner Rathaus zusammen.[/font]

Von 2005 bis 2017 sind die Kommunalsteuereinnahmen der Stadt um deutlich über 50% von 19 Millionen Euro auf 29 Millionen gestiegen. Von 2008 bis heute hat sich die Zahl der Betriebe um über 20% erhöht. Viele hundert Menschen mehr haben nun Arbeit in der Stadt, viele ziehen zu.

Aufgabenteilung in der Zusammenarbeit
Eine Erfolgsgeschichte, die kein Zufall ist: Nicht die Politik schafft Wertschöpfung und Arbeitsplätze, sondern die Unternehmer. Das zu erkennen, führt zur richtigen Aufgabenteilung und zur fruchtbaren Partnerschaft. Die Plattform 2020 und die Stadt St. Pölten, haben diese Partnerschaft noch vertieft und mit der Reorganisation und Erweiterung der gemeinsamen Marketing St. Pölten GmbH ein geeignetes Instrument für die professionelle Umsetzung geschaffen.

Optimale Bedingungen
Unternehmen siedeln sich dort an, wo das Biotop passt: erschlossene passende Flächenressourcen, Menschen mit Wissen, Fähigkeiten und Arbeitswillen, offene schnelle Verkehrswege, ein lebenswertes Umfeld.

Die Zukunft gestalten
„Ein klares Bild der Zukunft vor Augen, müssen wir diese planen und unternehmen und nicht nur geschehen lassen“, meint Wildburger. Das Grünraumkonzept, das Generalverkehrskonzept, das integrierte Stadtentwicklungskonzept, das Weißbuch Bildung u.v.m. bilden die notwendige Basis und Entscheidungsgrundlage, auf denen Masterpläne und Programme für die aktive Umsetzung in konkreten Prozessen und Projekten aufbauen.

Einmalige Chance
„Das Projekt „Kulturhauptstadt St. Pölten“ ist eine große bedeutende Chance und betrifft nicht nur die Kulturwirtschaftseinrichtungen. Wir können unser Bild der Zukunft Europa und der Welt zeigen, Image und die Identität unserer lebenswerten und zukunftsorientierten Stadt mit Tradition und Bodenhaftung vermitteln, unsere Alleinstellungsmerkmale in den Vordergrund rücken. Dafür müssen wir allerdings rasch unsere noch nicht erledigten Hausaufgaben in Angriff nehmen“, erläutert der Obmann der Plattform St. Pölten 2020.

Zahlreiche Projekte
Der Masterplan Innenstadt ist nach wie vor im Laufen und harrt seiner Fortschreibung: Bahnhofviertel, Rathausviertel, Universitätsklinikum im Gesundheitsbezirk, die Brücke im Norden der Innenstadt, … - Vieles ist erledigt. Markt- und Domviertel, Kulturachse, Promenade, Linzerstraße, Neugebäudeplatz, Stadtbild, Tiefgaragen, … sehr Vieles ist noch zu tun.

Der Masterplan Bildung steht in den Startlöchern, die für Unternehmen und Institutionen wichtigste Frage der Rekrutierung gut ausgebildeter MitarbeiterInnen wird eine zentrale Rolle spielen. Ca. 1.600, also fast die Hälfte der St. Pöltner Betriebe sind Gewerbe und Handwerk, auch 60 Industriebetriebe sind in der Stadt. Eine gesunde Basis, die es zu erweitern gilt, stellen doch diese Betriebe den eigentlichen Wertschöpfungsprozess langfristig sicher. Sie brauchen Fachkräfte. „Die Themen, auf die wir uns konzentrieren, spielen eine dabei große Rolle: Mit Meister und Master, mit Eisenbahnwesen, mit Gesundheitswesen und Einigem mehr sind wir auf dem richtigen Weg“, sagt Wildburger.

Das Programm Fittest City ist weiter im Werden, um zum Biotop beizutragen. Die Lebenskultur der Stadt ist die Basis für diese Biotop: Wo Menschen sich wohlfühlen, wo Infrastruktur und Grundversorgung den passenden Rahmen bilden, wo Verwaltung und Bürokratie als Dienstleistung zum Aufbau verstanden werden, wo der Freiraum für Kreativität gegeben ist – dort lässt es sich gut schaffen, dort zieht es Unternehmer hin.

Betriebsgrundstücke, Wohnungen, Büros – St. Pölten baut und bietet an: Die Stadt ist gut vorangekommen, die notwendigen Flächen und Räume zur Verfügung stellen zu können. NOE CENTRAL ist eines der größten Ansiedlungsgebiete Österreichs, am Voith Areal wird erfolgreich neu besiedelt, Hotels werden gebaut, der Neugebäudeplatz wird in Angriff genommen, u.v.m.

„Summa summarum blicken wir auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr zurück und nehmen ein – für Körper und Geist - arbeitsreiches Jahr in Angriff“, fasst der Obmann der Plattform St. Pölten 2020, Dr. Josef Wildburger, zusammen.

Kommentare powered by Disqus.

Copyright 2018 St. Pölten Konkret Online, Magistrat der Landeshauptstadt St. Pölten/Medienservice