St. Pölten Konkret

Erster Erfolg für Industrieförderung der Stadt

16.04.2018, von Heinz Steinbrecher

deufol
Im Bild (1/1): Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, Ing. Hermann Kienbichl (Deufol-Geschäftsführung / Finanzen) und Mag. Bernadette Schwab (städt. Wirtschaftsservicestelle Ecopoint). (Foto: Josef Vorlaufer)

Im Februar 2018 hat der Gemeinderat die Förderaktion „St. Pöltens Zukunft als Produktionsstandort sichern“ ins Leben gerufen. Mit der Firma Deufol Austria Supply Chain Solutions GmbH/Deufol Austria GmbH kann nun bereits die erste Förderung für die Neuansiedlung eines Betriebes vergeben werden.

Im ersten Halbjahr 2018 wird die neugegründete Fa. Deufol Austria Supply Chain Solutions GmbH/Deufol Austria GmbH einen Gebäudemietvertrag am Voith Betriebsareal unterzeichnen. Mit der Neuansiedlung der Fa. Deufol werden hier zumindest 20 neue Arbeitsplätze geschaffen, die im Beobachtungszeitraum von vier Jahren beibehalten werden sollen. Ein weiterer Ausbau soll den Zuwachs an Mitarbeitern nachhaltig in Aussicht stellen.

Die Deufol-Gruppe ist ein globaler Premium-Anbieter für Verpackungsdienstleistungen und angrenzende Services. Zum Leistungsspektrum gehören Export & Industrial Packaging, Logistikservices, Automated Packaging, innovative IT Lösungen entlang der Supply Chain, Promotional & Display Packaging oder Data Packaging. Das Unternehmen Deufol, mit Hauptsitz in Hofheim (Wallau) nahe Frankfurt am Main, ist an 93 Operations in 11 Ländern vertreten und beschäftigt circa 2.900 Mitarbeiter. 2016 erreichte die Gruppe ein Jahresumsatz von 341 Mio. Euro.

Unter der Fa. Rieder Verpackung & Logistik GmbH, die in die Deufol Austria Management GmbH umbenannt werden soll, werden die Kompetenzen Verpackung, Logistik und Überseetransporte zu einem international aufgestellten Anbieter von Verpackungsdienstleistungen gebündelt, womit eine Vorreiterrolle im Speditionsgewerbe eingenommen wird und neue Märkte erschlossen werden können. Jahrelange Geschäftspartnerschaften mit Voith, Siemens, Andritz, Magna in Graz etc. haben die Überlegung einer Betriebsumsiedlung nach St. Pölten entschieden mitbestimmt. Ing. Hermann Kienbichl, kaufmännischer Geschäftsführer: „Ausschlaggebend für den Standort St. Pölten waren neben der günstigen Verkehrsanbindung auch die attraktiven Rahmenbedingungen der Stadt St. Pölten.“

„Es ist unser Ziel, eine leistungsfähige Industrie zu erhalten und die Industriequote zu steigern. Mit der neuen Förderung wollen wir Industriebetriebe nachhaltig an den Standort binden, bzw. einen Standortvorteil für Betriebsansiedlungen gewährleisten. Es ist sehr positiv, dass sich schon nach so kurzer Zeit der erste Erfolg einstellt“, zeigt sich Bürgermeister Mag. Matthias Stadler zufrieden.

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