St. Pölten Konkret

Bildung ist etwas wert

03.12.2015, von Heinz Steinbrecher

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Im Bild (1/1): Bundesministerin Heinisch-Hosek und Bürgermeister Stadler beim Besuch in der Volksschule Harland. (Foto: Josef Vorlaufer)

Einen wesentlichen Schwerpunkt im Budget der Stadt für 2016 stellt der Bereich Bildung dar. Besonders für die Pflichtschulen sind hier bedeutende Investitionen vorgesehen.

Nachdem bereits in den letzten 10 Jahren rund 16,4 Millionen Euro in die Instandhaltung und Sanierung der St. Pöltner Pflichtschulen investiert wurden, soll dieser Weg auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Alleine im a.o. Haushalt der Stadt sind rund 2,4 Millionen Euro für die Schulen veranschlagt.

Zentrales Projekt ist dabei sicherlich die Innensanierung Jonas-Volksschule mit rund zwei Millionen Euro. Sanierungsmaßnahmen werden aber auch an anderen Schulen gesetzt, so ist für die Volksschule Spratzern die Sanierung der Fenster vorgesehen, für das Schulzentrum St. Georgen ein Ballfangzaun und die Sanierung des Turnsaalbodens, in der Daniel Gran-Volksschule wird der Hartplatz saniert.

Die genannten Projekte des a.o. Haushaltes stellen allerdings nur einen Teil jener Ausgaben dar, welche die Stadt auch im kommenden Jahr wieder für den Pflichtschulbereich tätigen wird.

Für den Regelschulbetrieb, der ca. 3.300 Schulplätze umfasst, steht im Kalenderjahr ein ordentliches Ausgabenbudget in der Höhe von rund 8,8 Millionen Euro für den Betrieb der St. Pöltner Pflichtschulstandorte (Volksschulen, Mittelschulen, Sonderschulen, PTS und berufsbildende Pflichtschulen) zur Verfügung. Diese Budgetmittel werden z. B. für Betriebsausstattungen in den Schulen (Klassenbestuhlung, Möbel, Lehrerzimmer, etc.) sowie für Lernmaterialien, Verbrauchsgütern und Gebäudeinstandhaltungen investiert.

Weitere Kosten entstehen durch die Ganztagesbetreuung. Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 wurden die städtischen Kinderhorte in Ganztagesbetreuungen umgewandelt. Aktuell werden an 19 Schulstandorten in der Ganztagesbetreuung insgesamt 715 Kinder in 39 Gruppen bestens betreut. Diese Aufgabe wird nunmehr durch städtisches Personal (Qualifikation Sozialpädagoginnen) wahr genommen. Zusätzlich zu den Personalkosten werden für diese Form der Schülerbetreuung nochmals mehr als 800.000 Euro ausgeben.

„Mit rund 3.300 Schulplätzen im Pflichtschulbereich sehr gut aufgestellt. Bildung muss uns etwas wert sein. Deshalb wird die Stadt St. Pölten ihre Schuloffensive auch im kommenden Jahr fortsetzen und wieder entsprechend in ihre Schulen investieren“, unterstreicht Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, dass im Stadtbudget für 2016 ein besonderer Schwerpunkt im Bereich der Bildung gesetzt wird.

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