St. Pölten Konkret

"Jugend Innovativ" - BHAK St. Pölten gehört zu den Bundessiegern

31.05.2016, von Andrea Jäger

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Im Bild (1/2): Gehören zu den stolzen SiegerInnen des Bundes-Finale "Jugend Innovativ": Clemens Resch, Julia Paschinger, Julian Handl, Robin König, SchülerInnen der BHAK St. Pölten. (Foto: zVg)
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Im Bild (2/2): Innovatives Team der BHAK St. Pölten wurde in der Aula der Wissenschaften in Wien ausgezeichnet: Julian Handl, Nicolas Hrubec, Martha Lanz, Robin König, Julia Paschinger, Clemens Resch, Mag. Thomas Huber, Julia Weber, Matthias Schiller, BM Dr.in Sonja Hammerschmid, Vertreter des Wirtschaftsministers (Foto: zVg)

Ein Projektteam der Bundeshandelsakademie hat beim Jugend-Innovativ-Bundesfinale vom 23. Bis 25. Mai den Bundessieg in der Kategorie „Young Entrepreneurs“ erreicht.

In seinem Projekt „United for Humanity“, welches durch Initiative „Bildung und Wirtschaft – St. Pölten 2020“ unterstützt wurde, entwickelte das achtköpfige Team aus den Klassen 3 EK und 2EK eine kostenlose App, die mit sinnvollen und vernetzenden Funktionen Helfer/innen sowie karitative Organisationen in ihrer Arbeit unterstützt.

Nicht nur zeigt sie beispielsweise auf einer Karte vorhandene Flüchtlingsunterkünfte an und listet auf, wie viele Personen sich dort aktuell befinden oder was gerade wo genau gebraucht wird. Mit dem Button „Share-your-car“ ist es auch möglich, Mitfahrgelegenheiten (für Personen oder auch Sachspenden) zu bestimmten Standorten zu suchen und/oder anzubieten.

Die „Share-your-time“-Funktion ist für jene Freiwillige gedacht, die geflüchteten Menschen und Hilfesuchenden ein angenehmes Freizeitprogramm gestalten wollen. In Verbindung mit einer eigenen Facebook-Seite soll der Bereich Eventmanagement abgedeckt werden, denn in Zukunft will das Team verstärkt in Kooperation mit Partner/innen Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte oder ähnliches auf die Beine stellen – deren Einnahmen wiederum den Geflohenen zugute kommt. Der „News“-Button beinhaltet in Kooperation mit der APA Informationen und Neuigkeiten zum Thema Flucht.

Der Prototyp der App funktioniert bereits einwandfrei; Organisationen wie etwa Amnesty International oder Young Caritas haben ihre Unterstützung angeboten, und eine Mitfinanzierung der App durch Crowdfunding ist auch nicht auszuschließen. Was das Team besonders im Lauf ihrer Zusammenarbeit gelernt hat, ist, dass es einen großen Unterschied zwischen Worten und Taten gibt: Gesagt ist nicht gleich getan. Möge dieser Lösungsansatz daher in viele helfende Hände geraten.

Genauere Presseinformationen über die Preisverleihung:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160525_OTS0253/jugend-innovativ-siegerinnen-2016-ausgezeichnet

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