St. Pölten Konkret

St. Pöltner Start-up in der Metropole New York

21.09.2016, von FH St. Pölten / EM

gatherer
Im Bild (1/1): Das Team von gatherer konnte in New York internationale Start-up-Luft schnuppern. Credit: gatherer

Im Rahmen der Austrian Pitching Days in New York konnte das Team des Start-ups „gatherer“ – allesamt Absolventinnen und Absolventen der FH St. Pölten – Anfang September einen Fuß in den US-amerikanischen Markt setzen.

Bei den Austrian Pitching Days, die von der Jungen Wirtschaft, Außenwirtschaft Austria und AWS i2 Business Angels Austria organisiert wurden, hatten insgesamt elf österreichische Start-ups die Möglichkeit, das Ökosystem in New York und Boston zu entdecken. Die jungen Unternehmen, die auf der Suche nach einer Zweitrundenfinanzierung sind, durften ihre Geschäftsidee vor amerikanischen Investorinnen und Investoren vorstellen, um den Einstieg in den internationalen Markt zu realisieren. Begleitet wurde die Reise von einem spannenden Rahmenprogramm, in dem Co-Working-Spaces, Acceleratoren und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) besucht wurden.

gatherer: Förderung durch creative pre-incubator
Auch das Start-up gatherer mit Firmensitz in St. Pölten präsentierte ihre Businesslösung vor den 33 amerikanischen Investorinnen und Investoren und holte sich Feedback aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. gatherer war 2014 als eines der ersten Teams im creative pre-incubator, dem Förderprogramm für Start-ups der FH St. Pölten in Kooperation mit dem accent Gründerservice, und konnte dort seinen Businessplan weiter ausbauen. Seither ist das Team rund um Desiree Zottl weltweit bei Pitches dabei und nahm auch schon bei diversen TV-Shows teil, unter anderem bei „Zwei Minuten zwei Millionen“ auf Puls4.

Die Software zur Terminfindung
Die Gründerin Desiree Zottl entwickelt gemeinsam mit ihren Kollegen Aleksandar Palic und Michael Kräftner – allesamt Alumni der FH St. Pölten – eine Software zur Terminfindung. Mit gatherer können Terminvorschläge über mehrere Kanäle schnell und einfach verschickt werden. Die Abstimmungsergebnisse werden danach übersichtlich dargestellt und das Datum mit den meisten TeilnehmerInnen fixiert. Vor allem Unternehmen der Freizeit- und Unterhaltungsindustrie profitieren von dem Service, da sich ihre Kundinnen und Kunden leichter in größeren Gruppen zusammenfinden können und dadurch die Reichweite und der Umsatz gesteigert werden.

In New York und Boston konnten die JungunternehmerInnen interessante Kontakte knüpfen und sich mit anderen Start-ups vernetzen und kamen so ihrem Ziel, im US-amerikanischen Markt Fuß zu fassen, einen Schritt näher. "Die Atmosphäre und der Tatendrang hier sind unfassbar", resümieren die GründerInnen von „gatherer“.


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