St. Pölten Konkret

Tourismusschule: Großer Erfolg in Paris

27.12.2016, von Andrea Jäger

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Im Bild (1/2): Julian Mayrhofer von der Tourismusschule St. Pölten brennt für Cocktails... (Foto: Tourismusschule St. Pölten)
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Im Bild (2/2): und erreichte in Paris als Jüngster im gesamten Teilnehmerfeld den sensationellen sechsten Platz beim Monin-Cup Finale. (Foto: Tourismusschule St. Pölten)

Die Tourismusschule St. Pölten ist stolz auf ihren erfolgreichen Schüler, Showbarkeeper und Flairtender Julian Mayrhofer.

Als Sieger des landesweiten Monin-Cups im Frühjahr qualifizierte er sich für das internationale Finale in Paris, wo 42 verschiedene Nationen um den WM –Titel wetteiferten und Julian Mayrhofer den sensationellen sechsten Platz erreichte.

In der ersten Runde galt es, einen Cocktail-Eigenkreation, einen Shortdrink, höchstens 9cl, zuzubereiten. „Colourful Life hieß mein Werk mit viel Persönlichem Bezug, etwa Aperol symbolische für mein Italienpraktikum usw.“, berichtet Mayrhofer. Von diesen 42 Kandidaten wurde Julian Zweiter, ganz knapp hinter dem ungarischen Kandidaten. Die Tatsache, dass Julian der mit Abstand Jüngste im Teilnehmerfeld war und der Einzige der nicht professionell in einer Bar arbeitet, zeigt die Klasse des Tourismusschülers.

Die ersten 6 von 42 und die besten drei aus Asien waren teilnahmeberechtigt für die endgültige Finalrunde. Das war eine sogenannte Blackbox-Runde. „In 20 Minuten mussten wir in einem kleinen Raum mit uns vorher nicht bekannten Produkten einen neuen eigenen Aperitif-Longdrink kreieren. Dieser musste in 5 Minuten auf der Bühne vier Mal zubereitet werden. Dazu sollten wir auch noch eine eigene Geschichte zur Herstellung erfinden. Hier nahm ich Bezug auf mein Schulpraktikum in der Karibik im vergangenen Jahr.“ Mit einer gelungenen Präsentation konnte Julian Mayrhofer den sechsten. Platz weltweit belegen. „Das war eine extrem coole Erfahrung, ich habe Kontakte zu Barlegenden knüpfen können. Dafür bin ich nicht zuletzt auch meiner Schule dankbar, dass sie mir diese einmalige Chance ermöglicht hat“, meint Julian, der natürlich auch im elterlichen Betrieb im Gasthof Dorfschmiede in Ludwigsdorf groß auftischt. Als nächstes steht bei ihm einmal in wenigen Monaten die Reife- und Diplomprüfung am Programm. Danach geht es zum weiteren Erfahrungsgewinn in Ausland arbeiten, etwa nach Italien.

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