St. Pölten Konkret

Smart Engineering Award zum ersten Mal vergeben

16.03.2017, von FH St. Pölten / EM

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Im Bild (1/3): Die Gewinner des Smart Engineering Awards der TGM Wien mit Studiengangsleiter Franz Fidler (li.) und FH-Dozent Thomas Felberbauer (re.). Credit: FH St. Pölten / Carola Berger
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Im Bild (2/3): Die Zweitplatzierten der HRL Waidhofen an der Ybbs bei der Preisverleihung. Credit: FH St. Pölten / Carola Berger
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Im Bild (3/3): Der dritte Platz ging an ein Team der HTL in St. Pölten. Credit: FH St. Pölten / Carola Berger

Mit dem Smart Engineering Award prämierte der Bachelor Studiengang Smart Engineering der Fachhochschule St. Pölten vor kurzem erstmals die besten Diplom- und Abschlussarbeiten von HTL-Schülerinnen und -Schülern zum Themenfeld „Produktion der Zukunft“. Als Gewinner gingen Teams der TGM Wien, HTL Waidhofen an der Ybbs und der HTL St. Pölten hervor. Die Preise wurden vor kurzem im Rahmen des open.day an der FH St. Pölten vergeben.

Bis Ende Juni 2016 konnten sich SchülerInnen von Höheren technischen Lehranstalten (HTL) mit einer Projekt-Kurzbeschreibung zur Teilnahme am neu ausgeschriebenen Smart Engineering Award der FH St. Pölten bewerben. Im Herbst wählten Gutachter aus Lehre, Forschung und Praxis die zehn besten Projekte aus, von denen anschließend eine Vollversion der Abschlussarbeit einzureichen war. Daraus kürte eine internationale Fachjury nun die drei Siegerarbeiten.

Das Siegerprojekt
Über den mit 1.000 Euro dotierten ersten Platz durften sich Alexander Bachmeier, Michael Eder und Martin Plattner, Schüler des TGM Wien, mit ihrem Projekt „Kommunikationsgerät für taubblinde Menschen in Anwendung des Lorm-Alphabets“ freuen. Die Ehrung der Gewinner erfolgte beim open.day durch Studiengangsleiter Franz Fidler und FH-Dozent Thomas Felberbauer.

„Wir wollten etwas Sinnvolles mit unserem HTL-Projekt bewirken. Deshalb entschlossen wir uns zur Entwicklung eines Kommunikationsgerätes für taubblinde Menschen. Taubblinde leben oftmals in Isolation, weil sie weder sehen noch hören können. Wir entwickelten eine Lorm-Hand, in die eine Sensorik eingebaut wurde. Über eine App werden Daten ins System eingegeben und über den Handschuh wieder ausgegeben. Dieses System funktioniert auch umgekehrt und ermöglicht die Kommunikation mit taubblinden Menschen“, erklärt die Gewinnergruppe.

Die ausgezeichneten Arbeiten im Überblick
1. Platz (1.000 Euro)
TGM Wien: Alexander Bachmeier, Michael Eder, Martin Plattner
Kommunikationsgerät für taubblinde Menschen in Anwendung des Lorm-Alphabets
Betreuer: DI Dr. Gerald Eckl

2. Platz (500 Euro)
HTL Waidhofen an der Ybbs: Mario Penzendorfer, Florian Rumpl
Steuerung eines Glasfaserverlegungsroboters mittels Bilderkennung
Betreuer: DI Josef Leichtfried

3. Platz (300 Euro)
HTL St. Pölten: Stefan Sigl, Manuel Hagen
Mikrocontroller gesteuerter Frequenzumrichter
Betreuer: Prof. Thomas Mayer

Unter den Top 10
HTL Ybbs: MITIS HOME CONTROL – „The Smart Way Of Living“
HTL Traun: Überwachungs- und Alarmierungslösung
HTL St. Pölten: Modellbau Flugschreiber
HTL Rennweg: Hovering Steward
HTL Pinkafeld: AndroidERP: Plumber Business Program
HTL Waidhofen an der Ybbs: Qualitätskontrolle, Analyse und Präsentation von meteorologischen Daten
HTL Perg: Creating and exploring a crisis memory for CrowdSA

Awards für Matura-Arbeiten
Der Smart Engineering Award geht im Jahr 2017 in die zweite Runde. Bis 30.06.2017 können sich HTL-SchülerInnen mit ihren Diplom- oder Abschlussarbeiten rund um das Themenfeld „Produktion der Zukunft“ bewerben.

Das Department Medien und Wirtschaft der FH St. Pölten sucht zudem die besten schulischen Abschlussarbeiten aus den Bereichen Marketing, Medien & Medienmanagement. Teilnahmeberechtigt sind alle SchülerInnen und Absolventinnen und Absolventen einer AHS oder BHS, die ihre Abschlussarbeit im Schuljahr 2015/16 oder 2016/17 verfasst haben.

Weitere Informationen zu den Awards finden Sie hier.


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