St. Pölten Konkret

Benigna-Quartett vertritt Niederösterreich

09.06.2017, von Alfred Kellner

benigna quartett
Im Bild (1/2): Benigna Quartett: Katharina Auer (Violine), Valerie Ettenauer (Violine), Johanna Lomoschitz (Viola), Katja Lomoschitz (Violoncello) (Alfred Kellner)
benigna quartett mit lehrerin alexandra rappitsch
Im Bild (2/2): Das Benigna Quartett mit Lehrerin Mag. Alexandra Rappitsch (Alfred Kellner)

Das Benigna-Quartett der Musik- und Kunstschule St. Pölten vertritt das Bundesland Niederösterreich beim Abschlusskonzert des Bundeswettbewerbes „prima la musica“.

Neun Tage lang, von 23. bis 31. Mai 2017 stand St. Pölten ganz im Zeichen des musikalischen Nachwuchses aus ganz Österreich: Insgesamt 752 Landessieger/innen aus allen österreichischen Bundesländern, Südtirol und Liechtenstein standen in insgesamt 528 Wertungen im musikalischen Wettstreit. Der Bundeswettbewerb wurde im Festspielhaus, in der Musik- und Kunstschule, im Konservatorium der Diözese und in der Militärkaserne St. Pölten ausgetragen.

Die konstanten Teilnahmezahlen bestätigen auch in diesem Jahr den Erfolg des größten österreichischen Jugendmusikwettbewerbes „prima la musica“. Im Frühjahr haben sich 4365 junge Musiker/innen in den österreichweiten Landeswettbewerben dem Wettbewerb gestellt.

Beim Bundespreisträgerkonzert am Mittwoch, den 14. Juni, im großen Saal des Festspielhauses St. Pölten, darf ein Ensemble der Musik- und Kunstschule St. Pölten das Bundesland Niederösterreich vertreten.

„Das Benigna-Quartett der Musik- und Kunstschule St. Pölten wird beim Abschlusskonzert des Bundeswettbewerbes als Vertreter des Landes Niederösterreich konzertieren! Wir sind sehr stolz und freuen uns aber auch über die zahlreichen weiteren BundespreisträgerInnen der Musikschule“, so der Bürgermeister der Landeshauptstadt St. Pölten, Mag. Matthias Stadler.

Insgesamt 92 Juror/inn/en haben in 17 verschiedenen Wertungskategorien die Leistungen der Landessieger/innen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren (in den Kammermusikkategorien bis 21 Jahren) beurteilt und bewertet. 2017 wurden insgesamt 330 erste Preise, 312 zweite Preise und 110 dritte Preise vergeben. Alle Ergebnisse sind unter www.musikderjugend.at veröffentlicht.
Beim diesjährigen Bundeswettbewerb waren 17 verschiedene Wertungskategorien vertreten: solistisch präsentierten Holz- und Blechblasinstrumente sowie Schlagwerk ihre vielfältigen Programme. In der Kammermusik waren Ensembles der Tasten-, Streich und Zupfinstrumente sowie Sänger/innen und offene Besetzungen zum musikalischen Wettstreit eingeladen. Von den letztlich angetretenen 528 Gesamtwertungen entfallen 409 Wertungen auf solistische Beiträge, 119 Wertungen mit 343 Teilnehmer/inne/n sind den Kammermusikensembles zuzurechnen.

Großen Zuspruch finden die seit 2016 angebotenen studienorientierten Plus-Gruppen für die Altersgruppen ab 14 Jahren, in denen wesentlich höhere Ansprüche an den Umfang des Repertoires sowie an die Qualität der Darbietung gestellt werden. Dieses Angebot richtet sich vor allem an jene Jugendlichen, die ein professionelles Musikstudium zum Ziel haben. In den Landeswettbewerben sind 324 junge Musiker/innen in den solistischen Plus-Gruppen angetreten. 172 haben sich durch ihre hohe Punktezahl für den Bundeswettbewerb qualifiziert und einer renommierten Fachjury gestellt. Aus allen österreichischen Musikhochschulen, Universitäten und Konservatorien sowie den Begabtenförderprogrammen der Musikschulwerke haben Schüler/innen und Student/inn/en erfolgreich am Bundeswettbewerb prima la musica 2017 teilgenommen.

Univ. Prof. em. Paul Roczek, Vorsitzender des Bundesfachbeirates und der Gesamtjury des Bundeswettbewerbes, freut sich über das erfreulich hohe Niveau im Bundeswettbewerb. Die außerordentlichen Leistungen der jungen Österreicher/innen sind ein starkes Zeichen für ein Musikland Österreich.

Im Bundesländervergleich ist in diesem Jahr Tirol mit 63 ersten Preisen deutlich in Führung. An zweiter Stelle Oberösterreich mit 42 ersten Preisen, dahinter Niederösterreich mit 33 ersten Preisen. Geschlechtermäßig ist die Bilanz des heurigen Bundeswettbewerbes prima la musica mit 465 Preisträgerinnen und 309 männlichen Preisträgern nicht ganz ausgeglichen.

Die tatsächliche Gesamtteilnahmezahl lag nach mehreren Abmeldungen bei 752 von 839 entsendeten Musiker/inne/n aus den Landeswettbewerben. Zusätzlich waren noch 22 jugendliche Begleiter/innen im musikalischen Einsatz, die mit Prädikaten bewertet wurden.

Musikalischer Höhepunkt ist das große Abschlussfest des Bundeswettbewerbes prima la musica 2017 im Festspielhaus St. Pölten. Am Mittwoch, 14. Juni 2017, werden um 18:00 Uhr die herausragendsten jungen Künstler/innen des Bundeswettbewerbes nochmals auf die Bühne gebeten. Neben zahlreichen Ehrengästen wird Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner die Medaillen und Urkunden an die erfolgreichen jungen Musiker/innen überreichen.
Für besonders herausragende Leistungen werden zahlreiche Sonderpreise vergeben: Konzertreisen und -auftritte, Meisterkurse, Geld- und Sachpreise werden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung überreicht. Als besonders großzügige Sponsoren erweisen sich das Außenministerium (BMEIA), die Zentrale Raiffeisenwerbung Österreich, die Liechtensteiner Gitarrentage, die Österreichische Blasmusikjugend, der Verlag Bärenreiter, die ESTA (European String Teacher Association), die EPTA (European Piano Teachers Association) und zahlreiche weitere Sponsoren der musikalischen Jugend Österreichs.

Die Österreichischen Jugendmusikwettbewerbe MUSIK DER JUGEND werden von allen österreichischen Bundesländern durch Länderbeiträge und Förderung des Bundeskanzleramtes (Sektion Kunst und Kultur) getragen. Besonders großzügig wurde der heurige Bundeswettbewerb vom Land Niederösterreich unterstützt.



2017ABSCHLUSSKONZERT, PREISTRÄGERKONZERT und FEIERLICHE PREISVERLEIHUNG

MITTWOCH, 14. JUNI 2017, 18:00 UHR

FESTSPIELHAUS ST. PÖLTEN, GROSSER SAAL


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