St. Pölten Konkret

"Wir sind St. Pöltner!"

27.11.2014, von Beate Steiner

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Im Bild (1/2): Bürgermeister Matthias Stadler, Finanzminister Hans Jörg Schelling, Josef Wildburger, (steve dürr)
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Im Bild (2/2): Hans Jörg Schelling vor versammeltem Auditorium. (steve dürr)

Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling war Gast beim dritten Trendforum der Plattform 2020. Der gebürtige Vorarlberger sprach über seine ganz persönliche Sicht auf die Stadt und erzählte, warum er seit 33 Jahren gern in St. Pölten lebt.

Die Plattform 2020 lud zum 3. Trendforum und 400 St. Pöltner konnten dieser Einladung nicht widerstehen. Klar, sollten sie im City Hotel D&C doch erfahren, warum der Satz „Ich komme aus St. Pölten“ viel Positives an sich hat. Von niemand Geringerem als dem „Vorzeige-St. Pöltner“ Dr. Hans Jörg Schelling. Und der Finanzminister erfüllte die Erwartungen seiner Fans mit seinem freien Vortrag voll und ganz. Der „Niederösterreicher mit Migrationshintergrund“, der seit 33 Jahren in St. Pölten lebt, deckte pointiert und gewohnt charmant die Schwachstellen der Landeshauptstädter auf. Von seinem ersten Eindruck — „Das wär eine nette Stadt, wenn es die St. Pöltner nicht gäbe“ — über seine Erfahrungen im Gemeinderat — „Keiner hat mich mögen“ — bis zu den großen Entwicklungschancen der Stadt, die „nur gemeinsam genützt werden können“. Und das am besten mit Humor und Emotionen: „Was wir dazu brauchen ist ein USP, ein Alleinstellungsmerkmal, und dieses Projekt müssen wir emotionalisieren. Und wünscht sich u.a. „… einen Domplatz wie den Herrenplatz, mit vielen Menschen darauf“.

Der Masterplan lebt weiter
Bürgermeister Mag. Matthias Stadler betonte als Vorredner, dass er stolz darauf sei, dass immer mehr St. Pöltner zu ihrer Stadt stehen: „Als einzige Landeshauptstadt, die in einer Metropolregion liegt, haben wir gewaltige Chancen. Wir werden sie nutzen, die Weichen sind gestellt.“ Etwa für das Generalverkehrskonzept und die Grünraumgestaltung: „Die „Glanzstadt“, also die Entwicklung des riesigen Glanzstoffareals, ist nur eines von vielen Projekten der Landeshauptstadt.“ Der „Masterplan“ lebe, viele Stadtentwicklungspunkte seien in den vergangenen Jahren schon abgehakt worden.
Der Masterplan sei deshalb so erfolgreich, weil er MIT der Wirtschaft und den Bürgern und NICHT FÜR die Bürger entwickelt wurde, erklärte Dr. Josef Wildburger, Obmann der Plattform 2020. Unser Konzept erregte auch international Aufsehen: St. Pölten war als einzige ausländisches Musterbeispiel in Berlin bei der Abschlusstagung zum bundesweiten deutschen Forschungsprojekt „Innovationen für Innenstädte“ geladen. Und: „Der Masterplan lebt, wird zentraler Teil der künftigen Stadtentwicklung sein“, so Wildburger, und „die Bürger bauen ihre Stadt“.


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